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Urlaub mit Hund in Kroatien – unsere Erfahrungen mit Bifi

Urlaub mit Hund in Kroatien – unsere Erfahrungen mit Bifi

🐾🇭🇷

Urlaub mit Hund bedeutet immer ein bisschen mehr Planung. Nicht schlechter – einfach anders.

Während viele zuerst an Strände, Sehenswürdigkeiten oder Restaurants denken, kreisen die Gedanken als Hundehalter oft um ganz andere Fragen:

👉 Geht es meinem Hund gut?


👉 Kommt er mit der Fahrt klar?


👉 Findet er Ruhe?


👉 Fühlt er sich sicher?

Genau diese Gedanken haben uns begleitet, als wir mit Bifi nach Kroatien gefahren sind.

Und heute, nach vielen gemeinsamen Urlaubstagen, können wir sagen: Es war die richtige Entscheidung.


Die Vorbereitung begann schon Wochen vorher

Bevor es überhaupt losging, stand erst einmal die Organisation an.

Für die Einreise nach Kroatien benötigte Bifi:

✔ einen gültigen EU-Heimtierausweis


✔ einen Mikrochip


✔ eine gültige Tollwutimpfung

Zusätzlich haben wir vor der Reise einen Gesundheitscheck beim Tierarzt gemacht.

Da Bifi einen empfindlichen Magen hat und wir generell sehr auf ihre Gesundheit achten, wollten wir sicher sein, dass sie die Reise gut bewältigen kann.

Auch das Thema Parasiten sollte man nicht unterschätzen. Gemeinsam mit unserem Tierarzt haben wir besprochen:

  • Zeckenschutz

  • Parasitenprophylaxe

  • Wurmkur

  • allgemeine Reisevorbereitung

Gerade in südlichen Ländern gelten teilweise andere Risiken als zuhause.


Die Autofahrt – entspannter als gedacht

Natürlich macht man sich vor einer langen Autofahrt Gedanken.

Wird der Hund zur Ruhe kommen?


Wird ihm schlecht?


Wie klappt die lange Strecke?

Bei Bifi lief die Fahrt erfreulich entspannt.

Mit ihrem gemütlichen Reiseplatz im Auto, regelmäßigen Pausen und ausreichend Wasser kam sie erstaunlich gut zurecht.

Besonders schön war zu sehen, wie gelassen sie die Fahrt angenommen hat.

Zwischendurch wurde natürlich auch kontrolliert, ob das Navi keinen Unsinn erzählt. 😉


Urlaub mit einem sehbehinderten Hund

Für uns spielt noch ein weiterer Punkt eine große Rolle.

Bifi hat PRA (Progressive Retinaatrophie) und verliert nach und nach ihr Sehvermögen.

Vor dem Urlaub hatten wir deshalb viele Fragen:

  • Wird sie sich im Ferienhaus zurechtfinden?

  • Kommt sie mit Pool und Terrasse klar?

  • Wird die neue Umgebung sie verunsichern?

Heute können wir sagen:

Unsere Sorgen waren deutlich größer als ihre.

Denn Hunde sehen mit weit mehr als ihren Augen.

Sie orientieren sich über:

  • Gerüche

  • Geräusche

  • Routinen

  • Erinnerungen

  • ihr Körpergefühl

Und genau das hat Bifi eindrucksvoll gezeigt.



Ankommen im eigenen Tempo

Schon nach kurzer Zeit hatte Bifi das Ferienhaus erkundet.

Sie wusste:

  • wo ihr Bett steht

  • wo das Wasser steht

  • wo die Türen sind

  • wo sie Schatten findet

Und natürlich mussten zuerst alle wichtigen Dinge kontrolliert werden.

Dazu gehörte selbstverständlich auch ihr Kuscheltier.

Auf einem unserer Lieblingsfotos steht sie unter dem Tisch und fordert zum Spielen auf – voller Lebensfreude und mit ihrem typischen Blick, der sagt:

“Los, mach mit!”

Solche Momente erinnern uns daran, dass eine Sehbeeinträchtigung nicht bedeutet, dass Lebensfreude verloren geht.


Pool, Hundepool und ganz viel Sonne

Unser Ferienhaus hatte einen eingezäunten Garten und einen eigenen Pool.

Für Bifi war das zunächst spannend.

Sie näherte sich vorsichtig dem Beckenrand, schnupperte und orientierte sich.

Man konnte richtig beobachten, wie sie die Situation analysierte.

Mit jedem Tag wurde sie sicherer.

Besonders lustig war ihr eigener kleiner Hundepool.

Wenn die Temperaturen stiegen, stand sie manchmal mit allen vier Pfoten im Wasser oder kühlte sich im Schatten ab.

Genau diese kleinen Urlaubsmomente machen die schönsten Erinnerungen aus.


Wenn ein Hund wirklich angekommen ist

Das schönste Zeichen dafür, dass ein Hund sich wohlfühlt, ist oft nicht das Spielen.

Sondern das Schlafen.

Auf mehreren Fotos liegt Bifi völlig entspannt:

  • zusammengerollt mit ihren Spielsachen

  • tief schlafend in ihrem Bett

  • sogar auf dem Rücken mit ausgestreckten Beinen

Eine Position, die Hunde nur zeigen, wenn sie sich absolut sicher fühlen.

Für mich waren genau diese Bilder die eigentlichen Urlaubserinnerungen.

Nicht die Ausflüge.

Nicht die Sehenswürdigkeiten.

Sondern ein Hund, der sich sicher fühlt.


Was Urlaub mit Hund wirklich bedeutet

Urlaub mit Hund bedeutet nicht:

❌ möglichst viel Programm


❌ jeden Tag neue Abenteuer


❌ ständig unterwegs sein

Sondern:

✔ gemeinsam Zeit verbringen


✔ Rücksicht nehmen


✔ Sicherheit geben


✔ neue Erfahrungen sammeln

Mit Hund reist man oft langsamer.

Aber auch bewusster.


Was uns dieser Urlaub gezeigt hat

Bifi hat in Kroatien wieder einmal gezeigt, wie anpassungsfähig Hunde sein können.

Trotz ihrer Sehbeeinträchtigung:

  • spielte sie mit ihren Spielsachen

  • erkundete den Garten

  • genoss den Poolbereich

  • entspannte in der Sonne

  • fand schnell ihre Routinen

Wenn ich heute auf die Fotos schaue, sehe ich keinen Hund mit einer Einschränkung.

Ich sehe:

🐾 eine kleine Poolwächterin

🐾 eine Kuscheltier-Sammlerin

🐾 eine Sonnenanbeterin

🐾 einen Hund, der das Leben genießt

Und genau darum geht es.

Nicht darum, was fehlt.

Sondern darum, was möglich ist.


Fazit – Urlaub ist gemeinsame Zeit

Unser Urlaub mit Bifi in Kroatien hat uns wieder gezeigt:

Hunde brauchen oft weniger, als wir denken.

Keine perfekte Planung.


Kein durchgetaktetes Programm.

Sondern Menschen, die ihre Bedürfnisse sehen und ihnen Sicherheit geben.


Für uns waren die wichtigsten Zutaten:

✔ gute Vorbereitung


✔ EU-Heimtierausweis und gültige Impfungen


✔ Gesundheitscheck vor der Reise


✔ Parasitenprophylaxe und Wurmkur nach tierärztlicher Empfehlung


✔ ein hundefreundliches Ferienhaus mit eingezäuntem Garten


✔ genügend Ruhe und Pausen


✔ Zeit miteinander


Und genau dadurch wurde aus einer Reise etwas viel Wertvolleres:

Eine gemeinsame Erinnerung voller Vertrauen, Abenteuer und ganz vieler glücklicher Hundemomente. 🤍🐾

 
 
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