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Schneespaziergang mit Hund – sicher, spaßig und gesund

Hundespaziergang im Schnee

Der erste Schnee verwandelt die Welt in ein weißes Winterwunderland – auch für Hunde ein großes Abenteuer. Schneespaziergänge machen Spaß, fördern Bewegung und geistige Auslastung. Gleichzeitig gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit der Ausflug sicher und stressfrei bleibt.



Schneespaziergang mit Hund – sicher, spaßig und gesund


1. Sicherheit geht vor



  • Leine und Geschirr: Besonders bei glatten Wegen, im Wald oder auf fremden Wegen immer anlegen. Ein gut sitzendes Geschirr sorgt für Sicherheit.

  • Sichtbarkeit: Kurze Tage und Schneegestöber machen reflektierende Leinen, Halsbänder oder Leuchtgeschirre sinnvoll.

  • Rutschgefahr: Geh vorsichtig auf vereisten Flächen, um Verletzungen für dich und den Hund zu vermeiden.



Praxis-Tipp: Halte deinen Hund zunächst an der kurzen Leine, um Kontrolle zu behalten und unsichere Stellen zu umgehen.





2. Pfotenpflege im Schnee



  • Schnee und Eis zwischen den Ballen entfernen: Kleine Eisklumpen können schmerzhaft sein.

  • Pfotenbalsam: Schützt vor Kälte, Streusalz und Split.

  • Hundeschuhe: Besonders bei empfindlichen Hunden oder langen Spaziergängen im Schnee empfehlenswert.



Praxis-Tipp: Nach dem Spaziergang die Pfoten gründlich kontrollieren, reinigen und ggf. eincremen.





3. Wintertaugliche Kleidung



  • Kurze oder dünne Hunde: Mantel oder Pullover hält warm.

  • Schutz vor Nässe: Für längere Schneespaziergänge können wasserabweisende Mäntel sinnvoll sein.






4. Beschäftigung im Schnee



  • Nasenarbeit: Leckerlis im Schnee verstecken – fördert Konzentration und geistige Auslastung.

  • Such- und Apportierspiele: Schneebälle oder Spielzeug werfen, auf Sicherheit achten.

  • Mini-Trainingseinheiten: Sitz, Platz, Blickkontakt – in kleinen Pausen üben, um Aufmerksamkeit zu fördern.



Fazit: Schnee bietet viele Möglichkeiten für spielerische Auslastung, die körperliche und geistige Fitness fördert.





5. Verhalten bei Kälte



  • Achte auf Anzeichen von Unterkühlung: Zittern, langsame Bewegungen oder Aufspringen auf ein warmes Plätzchen.

  • Kürzere Spaziergänge einplanen, besonders bei kleinen, alten oder kurzhaarigen Hunden.

  • Leckerlis zwischendurch geben – Energiezufuhr wichtig für kälteresistente Hunde.






6. Tipps für Spaß und Bindung



  • Lass deinen Hund Schnee entdecken, schnüffeln und spielen – positive Erfahrungen stärken die Bindung.

  • Plane ruhige Momente ein, um Stress durch zu viele Reize zu vermeiden.

  • Nach dem Spaziergang kurze Kuschelzeit oder Massage – Entspannung fördern.






Fazit



Schneespaziergänge sind eine wunderbare Gelegenheit für Bewegung, Spiel und geistige Auslastung. Mit der richtigen Ausrüstung, Pfotenpflege, Sicherheit und kurzen Trainingseinheiten wird der Winterausflug für Hund und Halter zum entspannten Highlight der Saison.


👉 In meiner Hundeschule Sarah Wilcke in Kempten (Allgäu) zeige ich, wie ihr Schneespaziergänge sicher, spielerisch und stressfrei gestalten könnt – inklusive Nasenarbeit, Mini-Training und Bindungsförderung.


 
 
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