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Weihnachtszeit mit Hund – sicher, entspannt und fröhlich


Die Weihnachtszeit ist für uns Menschen eine Zeit der Freude, Lichter und festlichen Dekorationen. Für Hunde kann sie aber auch stressig sein: neue Gerüche, Besucher, laute Geräusche und verlockende Leckereien. Mit ein paar einfachen Tipps kannst du die Weihnachtszeit für deinen Hund sicher, entspannt und schön gestalten.





1. Sicherheit geht vor – Dekorationen und Gefahrenquellen



  • Kerzen und Lichterketten: Achte darauf, dass Kerzen immer außerhalb der Reichweite deines Hundes stehen. Lichterketten sollten fest installiert sein, damit sie nicht gekaut werden.

  • Tannenzweige und Christbaumschmuck: Einige Pflanzen sind giftig (z. B. Mistel, Stechpalme). Stelle sicher, dass dein Hund nicht daran knabbern kann.

  • Geschenke und Verpackungsmaterial: Geschenkpapier, Schleifen oder Bänder können verschluckt werden und gefährlich sein.



Praxis-Tipp: Ein gesicherter Bereich für den Weihnachtsbaum und die Geschenke schützt deinen Hund vor Unfällen.





2. Stress reduzieren – Ruhezeiten einplanen



Die Weihnachtszeit ist oft lauter als der normale Alltag. Besucher, Musik und viele Aktivitäten können Hunde überfordern.


  • Ruhiger Rückzugsort: Schaffe einen festen Platz, an den sich dein Hund zurückziehen kann.

  • Rituale beibehalten: Fütterungszeiten, Spaziergänge und Trainingseinheiten möglichst einhalten.

  • Entspannung üben: Kuscheln, Massage oder ein ruhiges Kommando wie „Platz“ oder „Bleib“.



Praxis-Tipp: Ein Hund, der seine gewohnten Rituale hat, bleibt entspannter, auch wenn viel Trubel herrscht.





3. Beschäftigung in der Weihnachtszeit



  • Nasenarbeit: Verstecke kleine Leckerlis in der Wohnung oder unter Kartons. Das lenkt ab und fördert die geistige Auslastung.

  • Mini-Tricks: 5–10 Minuten Sitz, Platz oder Dreh dich – auch zwischen den Feiertagen einsetzbar.

  • Futterspiele: Becher-Spiel oder Intelligenzspielzeug – ideal, um den Hund zu beschäftigen, während Gäste da sind.



Fazit: Mit kleinen Beschäftigungen bleibt dein Hund glücklich und ausgelastet, ohne dass er Stress aufbaut.





4. Weihnachtsleckerlis sicher gestalten



  • Schokolade, Nüsse, Weintrauben oder Teig sind giftig für Hunde – niemals unbeaufsichtigt lassen.

  • Gesunde Alternativen: Karottensticks, Apfelstücke oder spezielle Hundeleckerlis.

  • Portionen im Auge behalten: Weihnachten bedeutet oft mehr Futter – auf Kalorien achten, um Gewichtszunahme zu vermeiden.



Praxis-Tipp: Leckerlis selbst herstellen – so weißt du genau, was dein Hund bekommt und kannst ihn trotzdem verwöhnen.





5. Spaziergänge und Bewegung trotz Winter und Festtrubel



  • Kurze Spaziergänge an ruhigen Orten helfen, überschüssige Energie abzubauen.

  • Orientierung am Menschen trainieren – besonders wichtig, wenn viele Besucher oder andere Hunde unterwegs sind.

  • Wintergerechte Ausrüstung: Pfotenschutz, reflektierende Kleidung, bei Glätte vorsichtig gehen.



Fazit: Bewegung und Orientierung am Menschen helfen deinem Hund, die festliche Zeit entspannt zu erleben.





6. Fazit – entspannte Weihnachten für Hund und Halter



Die Weihnachtszeit kann stressig sein, muss es aber nicht. Mit Sicherheit, festen Routinen, angepasster Beschäftigung und gesunder Ernährung kannst du diese besondere Zeit genießen – gemeinsam mit deinem Hund.


👉 In meiner Hundeschule Sarah Wilcke in Kempten (Allgäu) zeige ich, wie Hund und Halter die Weihnachtszeit stressfrei und sicher gestalten – mit Training, Beschäftigung und Tipps für ein harmonisches Miteinander.


 
 
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