
Weihnachtszeit mit Hund – sicher, entspannt und fröhlich
- hundeschulewilcke
- 21. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Die Weihnachtszeit ist für uns Menschen eine Zeit der Freude, Lichter und festlichen Dekorationen. Für Hunde kann sie aber auch stressig sein: neue Gerüche, Besucher, laute Geräusche und verlockende Leckereien. Mit ein paar einfachen Tipps kannst du die Weihnachtszeit für deinen Hund sicher, entspannt und schön gestalten.
1. Sicherheit geht vor – Dekorationen und Gefahrenquellen
Kerzen und Lichterketten: Achte darauf, dass Kerzen immer außerhalb der Reichweite deines Hundes stehen. Lichterketten sollten fest installiert sein, damit sie nicht gekaut werden.
Tannenzweige und Christbaumschmuck: Einige Pflanzen sind giftig (z. B. Mistel, Stechpalme). Stelle sicher, dass dein Hund nicht daran knabbern kann.
Geschenke und Verpackungsmaterial: Geschenkpapier, Schleifen oder Bänder können verschluckt werden und gefährlich sein.
Praxis-Tipp: Ein gesicherter Bereich für den Weihnachtsbaum und die Geschenke schützt deinen Hund vor Unfällen.
2. Stress reduzieren – Ruhezeiten einplanen
Die Weihnachtszeit ist oft lauter als der normale Alltag. Besucher, Musik und viele Aktivitäten können Hunde überfordern.
Ruhiger Rückzugsort: Schaffe einen festen Platz, an den sich dein Hund zurückziehen kann.
Rituale beibehalten: Fütterungszeiten, Spaziergänge und Trainingseinheiten möglichst einhalten.
Entspannung üben: Kuscheln, Massage oder ein ruhiges Kommando wie „Platz“ oder „Bleib“.
Praxis-Tipp: Ein Hund, der seine gewohnten Rituale hat, bleibt entspannter, auch wenn viel Trubel herrscht.
3. Beschäftigung in der Weihnachtszeit
Nasenarbeit: Verstecke kleine Leckerlis in der Wohnung oder unter Kartons. Das lenkt ab und fördert die geistige Auslastung.
Mini-Tricks: 5–10 Minuten Sitz, Platz oder Dreh dich – auch zwischen den Feiertagen einsetzbar.
Futterspiele: Becher-Spiel oder Intelligenzspielzeug – ideal, um den Hund zu beschäftigen, während Gäste da sind.
Fazit: Mit kleinen Beschäftigungen bleibt dein Hund glücklich und ausgelastet, ohne dass er Stress aufbaut.
4. Weihnachtsleckerlis sicher gestalten
Schokolade, Nüsse, Weintrauben oder Teig sind giftig für Hunde – niemals unbeaufsichtigt lassen.
Gesunde Alternativen: Karottensticks, Apfelstücke oder spezielle Hundeleckerlis.
Portionen im Auge behalten: Weihnachten bedeutet oft mehr Futter – auf Kalorien achten, um Gewichtszunahme zu vermeiden.
Praxis-Tipp: Leckerlis selbst herstellen – so weißt du genau, was dein Hund bekommt und kannst ihn trotzdem verwöhnen.
5. Spaziergänge und Bewegung trotz Winter und Festtrubel
Kurze Spaziergänge an ruhigen Orten helfen, überschüssige Energie abzubauen.
Orientierung am Menschen trainieren – besonders wichtig, wenn viele Besucher oder andere Hunde unterwegs sind.
Wintergerechte Ausrüstung: Pfotenschutz, reflektierende Kleidung, bei Glätte vorsichtig gehen.
Fazit: Bewegung und Orientierung am Menschen helfen deinem Hund, die festliche Zeit entspannt zu erleben.
6. Fazit – entspannte Weihnachten für Hund und Halter
Die Weihnachtszeit kann stressig sein, muss es aber nicht. Mit Sicherheit, festen Routinen, angepasster Beschäftigung und gesunder Ernährung kannst du diese besondere Zeit genießen – gemeinsam mit deinem Hund.
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